Hitzeschaden bei Auto-Elektronik

Große Sommerhitze macht auch Autos zu schaffen 🥵

Im Extremfall bleibt der Motor wegen der Auto-Elektronik aus. Das kann gefährlich werden und Schäden nach sich ziehen. Dagegen können Sie aber etwas tun.

Die Elektronik streikt, im Extremfall bleibt der Motor aus: Auch unseren Autos bekommt zu große Hitze im Sommer gar nicht gut. Während früher kochendes Kühlwasser zur Zwangspause führte, ist es heute die Auto-Elektronik. Wichtige Systeme wie Airbags, ABS, ESP oder die Motorsteuerung können ausfallen. Autofahrer können aber möglichen Schäden vorbeugen.

Auto-Elektronik und Hitze

Die viele Auto-Elektronik soll das Fahren sicherer machen. Wenn es dort zu Störungen kommt, lässt sich das Auto deshalb unter Umständen keinen Meter mehr bewegen. Schon ein schlecht gewählter Stellplatz kann dafür der Auslöser sein. Darum gilt: Nicht nur wegen der Hitze im Innenraum sollten Sie im Sommer nach einem schattigen Parkplatz suchen.

Denn unter der Motorhaube kann es beim Parken noch heißer werden als im Innenraum. Bis zu 100 Grad sind möglich. Diese Hitze kann empfindliche Bauteile wie Halbleiter angreifen, die für solche Temperaturen nicht ausgelegt sind, sondern nur für den Bereich zwischen minus 40 und plus 85 Grad.

Schäden zeigen sich erst später

Die Teile dehnen sich stark aus, ziehen sich abgekühlt wieder zusammen. Das kann zum Beispiel zu Haarrissen in Platinen führen. Zwar können Sie das Auto zunächst ohne Probleme starten. Allerdings kann es später zu Problemen mit dem Steuergerät kommen. Und dann ist die Fahrt erstmal beendet.

Auch ein Stau kann die strapazierte Auto-Elektronik zusätzlich belasten. Wenn bei Hitze im Stau der Motor läuft, steigt die Temperatur zusätzlich. Das kann bereits beschädigten Systemen den Rest geben. Wenn Sie im Stau feststecken, sollten Sie deshalb den Motor abschalten – vom Spritsparen mal ganz abgesehen.

Auch am Ziel nach einer langen Fahrt sollten Sie einen Schattenplatz oder eine Garage suchen. Sonst drohen ebenfalls Schäden. Das gilt beispielsweise für Passfahrten, bei denen die Auto-Elektronik ebenfalls heißläuft.

Weiterfahrt kann gefährlich werden

Ist die Elektronik überhitzt, hilft kein Abwarten – anders als früher beim kochenden Kühlwasser. Zwar lässt sich unter Umständen das Auto dennoch starten. Das aber kann gefährlich werden. Wenn das Kontroll-Lämpchen etwa für die Motorsteuerung leuchtet, sollte der nächste Weg direkt in die Werkstatt führen. Einen Überblick über die wichtigsten Kontroll-Leuchten und ihre Bedeutung finden Sie hier.

Hitze erhöht Unfallrisiko

Hohe Temperaturen belasten nicht nur das Auto, sondern auch seinen Fahrer. Sie verringern die Konzentration, was zu Fahrfehlern und schließlich zu Unfällen führen kann.

Warnzeichen rechtzeitig beachten

Wer zu wenig trinkt, erhöht das Risiko eines Unfalls, denn darunter leidet die Konzentrationsfähigkeit. Mindestens drei Liter Wasser, Tee oder Schorle täglich sollten es sein, raten Experten. Wichtig: Trinken Sie bereits, bevor Sie Durst bekommen. Dass dem Körper Flüssigkeit fehlt, zeigt er beispielsweise durch Kopfschmerzen oder Schwindel an.

Wer eine längere Fahrt antritt, sollte möglichst am frühen Morgen oder spät abends aufbrechen. Dadurch nutzen Sie nicht nur die kühleren Temperaturen aus, sondern auch die leereren Straßen. Und denken Sie daran, regelmäßig eine Pause im Schatten einzulegen.


Quellenangabe: Autor

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