Ho bisogno di un caffè

Bialetti Mokona CF40 Product: Espresso coffee machine;Designer: Bialetti Design;Material: MethacrylateÊ;Dimensions: L.31,5 P.28 H.40;Features: Trivalent system (works with ground coffee, ESE pods and Bialetti's capsules) - Steam wand for cappuccino - Pressure 20 bar

Ich brauche einen „caffè“ ☕

Espresso ist eine Art der Kaffeezubereitung, die einst im italienischen Mailand um das Jahr 1900 herum erfunden wurde. Dabei wird heißes Wasser mit hoher Druckkraft durch ein äußerst fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst. Genutzt werden hierfür besonders dunkel geröstete Kaffeebohnen. 

Was versteht man unter einem „Caffè„?

Wer glaubt, im Espresso befände sich weit mehr Koffein als in einer Tasse Filterkaffee, der liegt zunächst falsch. Durch die starke Röstung der speziellen Kaffeebohnen enthält das Kaffeemehl weniger Koffein als normaler Kaffee. Da jedoch bei der Zubereitung von Espresso weit weniger Wasser verwendet wird als bei herkömmlichem Kaffee ist die Koffein-Konzentration dort höher. Das Zubereitungsverfahren führt zu einem sehr konzentrierten caffè mit dichter, nussbrauner Schaumschicht, der so genannten “Crema“. Wer Kaffee intensiv aber in kleineren Portionen bevorzugt, der sollte ihn einmal probieren.

Immerhin ist der Kaffee und seine sämtlichen kaffeehaltigen Mischungen und Zubereitungsarten mit einem Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland von 150 Litern pro Jahr tatsächlich das meistverzehrte Getränk!

Perfekter Espresso aus der Siebträgermaschine

Man sollte immer frische, ganze Kaffeebohnen verwenden und mit einem sehr fein eingestellten Mahlgrad mahlen. Eine Tasse Espresso benötigt man mindestens 7 bis 9 Gramm Kaffeemehl, was einem gehäuften Esslöffel entspricht. Wer seinen Espresso ganz besonders kräftig mag, der kann bis zu 16 Gramm Kaffeemehl dafür verwenden.

Nun ist es wichtig, das Kaffeemehl gleichmäßig im Siebträger zu verteilen und mit einem so genannten stempelartigen “Tamper” mit kräftigem Druck das Kaffeemehl an allen Stellen fest an den Siebboden zu drücken. Das macht man aus dem Grunde, da das Wasser sich immer den schnellsten Weg durch das Espressomehl sucht und somit wertvolle Aromen verloren gehen, wenn es zu schnell durchrinnt. Nur durch das feste und gleichmäßige Andrücken des Kaffeemehls kann der Espresso sein volles Aroma entfalten.

Man spannt nun den gefüllten Siebträger in die Siebträgermaschine ein und überlässt der Maschine den Rest. Es dauert ein paar Sekunden, bis das kochende Wasser den Zwischenraum zwischen dem Sieb und dem Kaffeemehl befüllt. Das wird “Preinfusion” genannt. Wenn diese Zwischenräume vollständig gefüllt sind, wird das nachströmende Wasser mit einem Druck von 9 bar durch das Espressopulver gedrückt. Der cremig-melierte, dicklich wirkende Espresso ist fertig.

Caffè WMF Lumero Siebträger Espressomaschine 1400 Watt, 3 Einsätzen, für 1-2 Tassen Espresso, auch für Pads, 15 bar, Tassenabstellfläche, Milchaufschäumdüse, edelstahl matt

Sobald der Espressostrahl hell und wässrig wird, sollte man die Maschine abschalten, denn dann wurden bereits alle wertvollen Aromen aus dem Espressomehl gelöst, jede weitere Wasserzufuhr würde ihn nur verwässern. Die optimale Brühzeit für einen “Single Espresso” beträgt im Regelfall zwischen 25 und 30 Sekunden. Wenn von einer Espressomaschine gesprochen wird, sind heutzutage in der Regel Siebträgermaschinen gemeint.

Und was ist mit einer Zubereitung im klassischen Espressokocher?

Bialetti Moka Express 6 Tassen Espressokocher

Das ikonische, achteckige Design der Klassiker unter den Espressokannen ist die im Jahre 1933 von Alfonso Bialetti erfundene “Moka Express”, eine zweiteilige Kanne aus Aluminium mit Siebeinsatz und Kunststoff-Henkelgriff, die auch heute noch ganz nostalgisch in vielen Haushalten zu finden ist. Und obwohl dieser in Italien “Caffettiera” genannte Espressokocher den Namen “Espresso” beinhaltet, ist sie weniger für die Zubereitung von Espresso geeignet. Da diese mechanische Kanne ohne Pumpmechanismus nicht den erforderlichen Druck erreichen kann und zudem die Temperatur zu hoch wird, ist sie nur für die Zubereitung von Kaffee aber nicht für Espresso geeignet.

Wie kocht man Kaffee mit einer Moka-Kanne?

So bereiten Sie Ihren italienischen Kaffee ganz einfach mit der Moka-Kanne zu:

  1. Füllen Sie die Kanne mit kaltem Wasser und achten Sie auf die maximale Füllmenge.
  2. Geben Sie den gemahlenen Kaffee in den Filtereinsatz, bis dieser komplett gefüllt ist; drücken Sie das Kaffeepulver dabei nicht an.
  3. Erhitzen Sie die Moka-Kanne auf einer Herdplatte bei schwacher Hitze und lassen Sie den Deckel geöffnet, damit sich kein Kondenswasser im Inneren bildet und das Getränk verwässert. Wenn der Caffè fertig ist, nehmen Sie die Kanne unverzüglich vom Herd; die Flüssigkeit sollte nicht kochen.
  4. Bevor Sie das Getränk in eine Tasse gießen, rühren Sie es mit einem Löffel um.
  5. Reinigen Sie die Kanne alsbald nach Gebrauch und verwenden Sie hierfür lediglich warmes Wasser ohne Spülmittel.

Beim Kauf ist auf das Thema Aluminum (ua. Bialetti) zu achten – hier habe ich zu Edelstahl gegriffen, sogar IKEA bietet eine Edelstahl Kanne an! Ich hab mich für zeitloses Design von Cilio entschieden.

Cilio Espressokocher Modena, 6 Tassen, Edelstahl, Induktion geeignet

Wie viel Wasser verwendet man für einen Espresso und wie wird er serviert?

In der Regel wird dieser Kaffee nur in ganz kleinen, meist vorgewärmten Mokatässchen oder doppelwandigen dicken Gläsern serviert, um ihn dampfend heiß und konzentriert zu genießen. Wenn das jeweilige Trinkgefäß nicht vorgewärmt wurde, kühlt der Kaffee darin schnell aus. Er wird gerade nach einem reichhaltigen Essen oft anstelle eines ital. Magenbitters oder ähnlichem getrunken. Man kann ihn gesüßt und ungesüßt genießen. Klassisch wird er jedoch ohne Milch oder Sahne getrunken und dazu wird meist ein Glas Wasser gereicht. Am meisten trinkt man Espresso in Südeuropa, bevorzugt in Italien, Spanien und Portugal.

Excelsa Afrika Espressotassen mit Unterteller, Porzellan, mehrfarbig, 6 Stück

Für eine kleine Tasse des Kaffees sollten in der Regel lediglich 25 ml – 30 ml kochendes Wasser verwendet werden. Verfeinert werden kann er mit Grappa, Anis- oder Orangenlikör, Brandy, einer Kugel Milcheis, mit Schokolade oder Kakao, ein paar Tropfen Milch, Kondensmilch oder einer Sahnehaube. Der Espresso kann außerdem in ein Glas mit Eiswürfeln und einer Scheibe Zitrone gefüllt und dann getrunken werden. Auch mit diversen Sirupen wird er länderabhängig serviert. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. 

Wissenswertes rund um die Espresso-Bohne

Für einen Espresso verwendet man sowohl Arabica- als auch Robusta Kaffeebohnen. Man bevorzugt dabei einen etwas höheren Anteil an Robusta Bohnen. Sie bilden die typische “Schwere” durch die weitaus mehr Crema entsteht, obwohl die Arabica Bohnen als aromatischer gelten.

Dieser Kaffee benötigt in jedem Fall längere und dunkler geröstete Mischungen. Das hat den Vorteil hat, dass die Kaffeebohnen dabei mehr von ihrer Kaffeesäure verlieren. Das ist deshalb so wichtig, da durch die Zubereitungsart, die mit hohem Druck und Dampf erfolgt, die Säuren sonst zu schnell aus dem Kaffeemehl gelöst würden.

Er würde bei kürzeren und helleren Kaffeeröstungen unangenehm säuerlich schmecken. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für mit hellem Kaffeemehl zubereitetem Espresso, was oft der Fall ist, wenn sich das Kaffeehaus nicht auf die Zubereitung von authentischem Espresso spezialisiert hat.

Was sind die bekanntesten Kaffeespezialitäten aus Italien?

Zu den bekanntesten Kaffeespezialitäten aus Italien zählen:

  • Caffè (Espresso)
  • Caffè Lungo (Espresso mit zweifacher Menge an Wasser)
  • Caffè Ristretto (Espresso mit weniger Wasser)
  • Caffè Corretto (Espresso mit einem Schuss Alkohol, etwa Grappa, Brandy, Sambuca oder Cognac)
  • Caffè Americano (Espresso mit drei Teilen Wasser)
  • Caffè Macchiato (Espresso mit Haube aus Milchschaum)
  • Caffè Latte (Espresso mit Milch)
  • Cappuccino (Espresso mit heißem Milchschaum)
  • Latte Macchiato (Milch und Milchschaum mit einem Schuss Espresso)

Da fast immer Espresso gemeint ist, wenn man von italienischem Kaffee spricht, überrascht es nicht, dass die genannten Kaffeespezialitäten ebenfalls alle mit Espresso zubereitet werden.

Fazit

Entscheidend für das Gelingen eines köstlichen, echten Espresso sind:

  • die Auswahl und Qualität der Kaffeebohnen und ihre dunkle Röstung
  • die passende Menge an Kaffeepulver
  • der richtig eingestellte, feine Mahlgrad
  • eine gute Espressomaschine
  • das druckfeste “Tampern” des Kaffeemehls im Sieb
  • die Temperatur und der Druck des Wassers sowie passende, vorgewärmte Espressotassen!

Quellenangabe: roastmarket.de

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