Krisenvorsorge Sammelsurium

Sackmesser_Krise_Sammelsurium Krisenvorsorge

Für eine gelebte Krisenvorsorge mit Weitblick

Die Welt bietet immer neue Aspekte, die man betrachten darf, kann und muss.
Die Überlebensregel Nummer eins lautet: „Ruhe bewahren, denn in der Ruhe liegt die Kraft.“

Es macht Sinn, dass jedermann für eine gewisse Anzahl von Tagen eine kleine Versicherung im Keller liegen hat. Damit man sicher ist, dass egal, welche Situation eintritt, eine gewisse Unabhängigkeit besteht.

Manchmal kann es zur Sicherheit trotzdem hilfreich sein, ein wirksames Desinfektionsmittel für Hände und Oberflächen griffbereit zu haben. Ein Desinfektionsmittel muss aber nicht unbedingt aus giftigen oder anderweitig bedenklichen Zutaten bestehen, stattdessen lässt es sich nach einem Rezept der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einfach selbst herstellen.

Das folgende Rezept für ein Desinfektionsmittel basiert auf den Empfehlungen der WHO auch für Problemfälle und geht über die Wirkung einfacher Händedesinfektionsmittel für den Hausgebrauch hinaus. Es enthält neben Alkohol lediglich zwei weitere Zutaten, die in jeder Apotheke erhältlich sind. Damit bist du gut vorbereitet, ohne in Panik verfallen zu müssen oder auf vielleicht knapp werdende Fertigprodukte angewiesen zu sein.

Um einen Liter Desinfektionsmittel zur Händedesinfektion herzustellen, benötigst du folgende Zutaten und Utensilien (Referenzwerte). Natürlich kannst du auch eine kleinere Menge herstellen. Das wird gebraucht (Mengen laut WHO-Rezept, gerundet):

  • 833 ml Ethanol (96 % Vol.) – alternativ 752 ml Isopropylalkohol (99,8 % Vol.)
  • 42 ml Wasserstoffperoxid (3-prozentig)
  • 15 ml Glycerin
  • 110 ml abgekochtes oder destilliertes Wasser – bei der Verwendung von Isopropylalkohol 192 ml
  • Messbecher
  • Glas- oder Plastikflasche mit einem Liter Fassungsvermögen

Die Zutaten sind in fast allen Drogerien und Apotheken erhältlich. Um eine möglichst optimale desinfizierende Wirkung zu erzielen, sollte die fertige Desinfektionslösung 80 Volumenprozent Ethanol beziehungsweise 75 Volumenprozent Isopropylalkohol enthalten. Das Glycerin dient nur der besseren Hautverträglichkeit.

Die Herstellung erfordert nur wenige Handgriffe: Alkohol in die Flasche geben. Wasserstoffperoxid und Glycerin hinzufügen. Mit dem Wasser auffüllen und die Flasche zügig fest verschließen. Mehrmals Schütteln, um alle Zutaten gut miteinander zu vermischen.

Krisenvorsorge – Die „richtige Bevorratung“

Krisenvorsorge - Bleichhof Äpfel Braeburn - süß-herbe knackige Sorte aus der Pfalz (5kg)von Bleichhof

Aus gegebenem Anlass möchte der Zivilschutzverband Eigenverantwortung und Eigenvorsorge ohne Panik vermitteln. Als Basis zur Eigenvorsorge in Krisensituationen gilt die richtige Bevorratung.

Jedoch können schon kleinere regionale Notfälle die öffentliche Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten oder Energie unterbrechen. Als Empfehlung gilt, genug Essens- und Getränkevorrat anzulegen, um im Ernstfall zwei Wochen problemlos überbrücken zu können. Mit dieser Maßnahme ist auch Ihr Haushalt für die meisten Bedrohungsszenarien optimal vorgesorgt.

Für den Zivilschutzverband gilt es, den schwierigen Spagat zu meistern: Wir wollen Sensibilisierung ohne Angstmache!

Unser Motto: Vorbeugen, damit nichts passiert – Vorbereiten sein, sollte etwas passieren!

Die 10 wichtigsten Vorrats-Tipps:

1) Lagern Sie Trinkwasser ein. 1,5 Liter pro Tag und Person.

2) Lagern Sie Lebensmittel ein, die zumindest ein Jahr haltbar sind. 2.500 Kalorien pro Tag und Person.

3) Sorgen Sie für eine stromunabhängige Kochgelegenheit in Ihrem Haushalt. Das können Gaskocher oder Brennpaste genau so sein, wie ein Gartengriller.

4) Neben Trinkwasser brauchen Sie auch Wasser zur Hygiene und zum Kochen.

5) Auch Hygieneartikel sind wichtig. Dazu zählen auch Müllbeutel, Plastikteller und Plastikbesteck.

6) Im Ernstfall sind Informationen das Wichtigste. Bei einem Stromausfall funktionieren Fernseher oder Internet nicht mehr. Deshalb werden Batterieradios empfohlen. Auch ein Autoradio funktioniert auch ohne Strom.

7) Hausapotheke und Verbandskasten sollten vollständig sein und regelmäßig kontrolliert werden.

8) Jeder Haushalt sollte immer etwas Bargeld gut versperrt bzw. versteckt zu Hause haben.

9) Die Dokumentenmappe sollte immer vollständig und griffbereit sein und im Idealfall auch wasserdicht verpackt sein.

10) Im Ernstfall das Wichtigste ist gegenseitige Hilfe vor allem in der Nachbarschaft.

Essen und Trinken bevorraten

Können Sie sich vorstellen, dass Lebensmittel und Trinkwasser einmal nicht jederzeit verfügbar sein könnten? Was ist, wenn ein Hochwasser die Straßen unpassierbar macht? Lawinen ein Dorf von der Außenwelt abschneiden? Starker Schneefall die Versorgung von Geschäften unmöglich macht? Oder ein Stromausfall die öffentliche Versorgung lahmlegt?

Mit einem Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für zehn Tage sind Sie hierfür gerüstet.

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Eine verheerende Hochwasserkatastrophe hat im Frühsommer 2013 nach wochenlangem Regen ganze Landstriche in Süd-, Ost- und Norddeutschland heimgesucht. Ortschaften verschwanden bis zu den Dächern der Häuser in den Fluten, zehntausende Einsatzkräfte und Freiwillige kämpften mit Sandsäcken gegen das Wasser. Dörfer und Stadtteile mussten evakuiert werden und die Bürger konnten nur das Nötigste mitnehmen. 

Katastrophen gehören zum Leben. Fast täglich können wir über Katastrophen und größere Schadensereignisse in den vielfältigen Medien lesen und nehmen die Bilder von Zerstörung und Leid wahr. Dabei gibt es nicht nur die großen Katastrophen, die ganze Landstriche für lange Zeit betreffen. Ein örtlicher Starkregen, ein schwerer Sturm, in der Folge ein Stromausfall oder ein Hausbrand können für jedes Individuum, jede Familie eine ganz persönliche Katastrophe auslösen, die es zu bewältigen gilt. Nehmen Sie sich die Zeit über Ihre persönliche Krisenvorsorge nachzudenken. 

Ratgeber für Krisenvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Ka­ta­stro­phen Alarm

Wenn es zu ei­nem Un­fall oder ei­ner Ka­ta­stro­phe kommt, be­nö­ti­gen Ret­tungs­kräf­te Zeit, um den Ein­satzort zu er­rei­chen und Hil­fe leis­ten zu kön­nen. Bei Un­fall oder Feu­er sind dies meist nur we­ni­ge Mi­nu­ten, bei ei­ner Ka­ta­stro­phe kann es we­sent­lich län­ger dau­ern, bis Ret­tungs­kräf­te ein­tref­fen.

Zu mög­li­chen Not­si­tua­tio­nen ge­hö­ren Un­fäl­le und Brän­de eben­so, wie die Be­ein­träch­ti­gung der Ver­sor­gung oder die Vor­be­rei­tung auf be­son­de­re Ri­si­ken. Die­se könn­ten bei schwe­ren Un­wet­tern, Schnee­ka­ta­stro­phen oder groß­flä­chi­gen Über­schwem­mun­gen eben­so auf­tre­ten wie bei der Frei­set­zung che­mi­scher (C), bio­lo­gi­scher (B) oder ra­dio­lo­gi­scher (R) bzw. nu­klea­rer (N) Ge­fahr­stof­fe (CBRN-Ge­fähr­dung). Bei sol­chen Er­eig­nis­sen ist es wich­tig, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sich erst ein­mal selbst hel­fen kön­nen, bis die or­ga­ni­sier­te Hil­fe ein­trifft. Der Rat­ge­ber bie­tet In­for­ma­tio­nen und Ver­hal­tens­hin­wei­se zu den ver­schie­dens­ten Not­si­tua­tio­nen. Ei­ni­ge der The­men sind:

  • Per­sön­li­che Krisenvorsorge
  • Not­ruf
  • Bau­li­che Si­cher­heit
  • Un­wet­ter
  • Feu­er 
  • Hoch­was­ser und 
  • CBRN-Ge­fahr­stof­fe

Was zur Vor­be­rei­tung auf ei­ne sol­che Not­si­tua­ti­on wich­tig ist, dar­über gibt der Rat­ge­ber „Ka­ta­stro­phen-Alarm“ des Bun­des­am­tes für Be­völ­ke­rungs­schutz und Ka­ta­stro­phen­hil­fe Aus­kunft. 

Auf 68 Sei­ten wer­den in über­sicht­li­cher und sehr an­schau­li­cher Form Hin­wei­se und In­for­ma­tio­nen zur ei­ge­nen Not­fall­vor­sor­ge auf­be­rei­tet und prä­sen­tiert.

SARS (2002/2003) und Ebola (2014–2016) haben gezeigt, dass ein Virus beim Menschen ohne Vorwarnung auftreten und sich rasch grossflächig bis weltweit ausbreiten kann. Die Grippe trifft dann auch das Gesundheitswesen. Für die Schweiz bestehen Referenzszenarien, um Defizite in der Ereignisbewältigung zu erkennen und vorsorgliche Massnahmen einleiten zu können.

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Wir haben einen speziellen 7 Punkte Plan für die ordentliche Krisenvorsorge entwickelt. Sie kann wie eine Notvorrat Checkliste abgearbeitet werden. Das ist eine komprimierte Kurzfassung damit man schnell einen Überblick zur Krisenvorsorge bekommt.

1. Das Wichtigste ist die persönliche Gesundheit. Man sollte selber so fit, dass man eine Krisensituation leichter ertragen kann. Dazu gehört auch, dass man sich mental darauf vorbereitet. Automatisch reagiert man im Krisenfall nicht panisch und unüberlegt. Es ist auch gut zu wissen, dass man bestimmte Dinge beherrscht, weil man Sie vorher trainiert hat. Wissen kann man einem nicht nehmen und ist in Krisensituationen besonders wichtig. Automatisch wird man in Gruppen unverzichtlich.

2.  Wasser ist der zweite Punkt. Ich beziehe mich jetzt bei diesem Punkt direkt auf eine ländliche Gegend mit vielen Bächen. Also in einer Großstadt wie Wien oder Berlin wird man wahrscheinlich anders verfahren müssen. Wassertonne. 
Hier reicht es wenn man zu Hause 3 Liter pro Tag pro Person für drei Tage einplant also ca. 10 Liter pro Person. Für den Rest empfehle ich, sich Wasser aufzubereiten, weil in unseren Breitengraden gibt`s genug Wasser. Zur Wasseraufbereitung stehen verschiedene Methoden zur Verfügung wie Wasserfilter von Katadyn, chemisch Micropur, oder mittels UV Licht mit einem Steripen.

3. Nahrung. Bei der Lebensmittel-Bevorratung ist darauf zu achten, dass alles gut lagerfähig ist und lange haltbar. Ein Tiefkühler ist hierfür nicht geeignet, weil man muss einen Stromausfall einkalkulieren. Hier kann man auf Dosen im Supermarkt zurückgreifen oder auf unsere Langzeitlebensmittel die bis zu 20-25 Jahre haltbar sind. Außerdem kann man noch Einkochen, Einlegen oder Dörren.

4. Hygiene. Hygiene dient nicht nur unserem Wohlbefinden, sondern ist auch sehr wichtig für unsere Gesundheit. Hier sollte man sich auch eindecken, Toilettenpapier, Feuchttücher, Windeln für´s Baby, Taschentücher, Zahnhygiene und Duschengels. Da man eventuell das Haus nicht verlassen kann, sollte man sich Gedanken über eine Campingtoilette machen. Die Frauen sollen auch die Menstruation nicht vergessen.

5. Hausapotheke. Medikamente die regelmäßig eingenommen werden müssen. Verbandskasten wie im Auto. Schmerzmittel,Arznei gegen Durchfall, Wunddesinfektion, Erkältungsmittel, etc.

6. Energieausfall. Wir sind heute abhängig von Strom, Gas und Öl. Hier sollte man sich vorbereiten und Gedanken über Alternativen machen. Taschenlampen, Radios mit Batterien oder mit Kurbelbetrieb. Alternativen für „Wie koche ich, oder wie heize ich?“ sollte man sich ebenso überlegen. Jede Ölheizung braucht auch Strom….

7. 72 h Notfallgepäck bzw. Notfallrucksack. Dieser dient dazu wenn man das geschützte Heim aus irgendeinem Grund verlassen muss. Dabei ist zu achten, dass alles schon im Vorhinein gepackt ist und bereit steht. Man kann schon Kleinigkeiten hinzufügen, die müssen aber auf einem Notizblatt notiert sein. Im Krisenfall ist man unter Stress und würde wahrscheinlich die Hälfte vergessen.

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Die günstigen Spritpreise verleiten zum Kauf von größeren Mengen Benzin – doch der ADAC warnt davor. Die falsche Lagerung kann unter Umständen lebensgefährlich werden. Auch die Wahl des Behälters spielt eine Rolle.

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) rät Autofahrern aus Sicherheitsgründen davon ab, sich angesichts sinkender Spritpreise einen Vorrat an Benzin oder Diesel anzulegen. „Zum einen unterliegen Benzinpreise ständigen Schwankungen, zum anderen spricht der Sicherheitsaspekt gegen das Horten“, sagt ein ADAC-Sprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auch in Fahrzeugen sollten Autofahrer demnach nicht mehr als zehn Liter außerhalb des Tanks an Bord haben.

„Der Kanister sollte dann so weit wie möglich von den Personen im Auto entfernt stehen – idealerweise im Kofferraum“, erklärt der Sprecher. Dem ADAC zufolge dürfen Verbraucher in Kleingaragen bis zu 200 Liter Diesel und bis zu 20 Liter Benzin in dicht verschlossenen, bruchsicheren Behältern aufbewahren.

Lagerung von Kraftstoffen als Krisenvorsorge ist nicht ungefährlich

Dennoch warnt der ADAC: „Kraftstoffe daheim als Krisenvorsorge zu lagern, kann lebensgefährlich sein, da schnell entzündliche Dämpfe leicht aus den Reservebehältern entweichen können.“ Wichtig sei es dabei, nicht irgendwelche Kunststoffbehälter zu nutzen, sondern nur Gefäße mit einer sogenannten Zulassung des Reservekraftstoff-Kanisters (RKK) zu benutzen. Ein Reservekanister darf in Privatfahrzeugen maximal 60 Liter Sprit fassen. Maximal dürfen 240 Liter in Privatfahrzeugen befördert werden.

Durch Verhaltens- und Hygieneregeln können wir uns selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützen. Informationen dazu auf der Seite So schützen wir uns.

Empfehlungen für Personen über 65 und alle mit einer Vorerkrankung

Sind Sie älter als 65 Jahre oder haben eine Vorerkrankung (Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, geschwächtes Immunsystem, Krebs)? 

Dann empfehlen wir Ihnen:

  • Meiden Sie möglichst öffentliche Verkehrsmittel.
  • Kaufen Sie ausserhalb der Stosszeiten ein. Oder lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen.
  • Meiden Sie Orte mit vielen Menschen, beispielsweise Kinos, Konzerte, Sportveranstaltungen, Treffen in Gruppen.
  • Vermeiden Sie unnötige geschäftliche und private Treffen.
  • Reduzieren Sie Besuche in Altersheimen, Pflegeheimen und Spitälern auf ein Minimum.
  • Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben. Rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben. Beschreiben Sie Ihre Symptome.

Das neuartige Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Viele Menschen machen sich nicht nur Sorgen um ihre Gesundheit, sondern auch um geplante Reisen. Einige Reiseanbieter haben bereits reagiert. 

Das Coronavirus führt mittlerweile zu veränderten Einreisebestimmungen in vielen Ländern. Zudem werden Veranstaltungen abgesagt und auch viele Reisende wollen ihren Urlaub lieber verschieben oder canceln.

Deshalb bieten einige Reiseanbieter, Airlines sowie Bus- und Bahnreiseunternehmen jetzt neue Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen an. 

Airlines, die kostenlose Stornierungen anbieten

AnbieterCovid-19-Richtlinien
Air EuropaWenn Ihr Flug storniert wird, werden Sie automatisch auf einen anderen Air-Europa-Flug umgebucht. Datumsänderungen und Rückerstattungen müssen Sie über das Reisebüro oder die Airline direkt erfragen. 
Air FranceSie können Ihre Reise – wenn die Buchung vor dem 31. März 2020 stattfand und der Flug bis zum 31. Mai 2020 geplant war – ohne Gebühren verschieben. Wenn der Flug nach dem 31. Mai 2020 stattfindet, können Sie einen Gutschein über den vollen Betrag erhalten.
American AirlinesSie zahlen keine Änderungsgebühren für alle Tickets, die zwischen dem 1. und 31. März 2020 gekauft wurden. 
Austrian AirPassagiere, deren Flüge storniert wurden, können kostenlos umbuchen oder eine Rückerstattung erhalten. Dafür müssen Sie sich an Ihr Reisebüro, das Callcenter der Airline oder das Online-Buchungsportal wenden. 
British AirwaysIn bestimmten Fällen erhalten Sie eine vollständige Rückerstattung. Für alle neuen Buchungen zwischen dem 3. und 16. März 2020 entfallen Änderungsgebühren. 
Brussels AirlinesWenn Ihr Flug storniert wird, werden Sie auf andere Flüge umgebucht oder erhalten eine Rückerstattung, wenn Sie nicht mehr fliegen möchten. 
Delta Air LinesHaben Sie Ihr Ticket zwischen dem 1. und 31. März 2020 gekauft, zahlen Sie keine Änderungsgebühren. 
EasyJetWenn der Flug storniert wird, wird EasyJet Sie kontaktieren.
Findet die Reise normal statt, gelten die regulären Stornierungsbedingungen.
EurowingsWenn Sie einen Flug bis zum 31. März 2020 neu gebucht haben, besteht eine kostenlose Umbuchungsmöglichkeit auf einen neuen Termin bis zum 31. Dezember 2020. Bei einem Abflugdatum bis zum 30. April 2020 können Sie ebenfalls kostenlos einen neuen Flugtermin bis zum 31. Dezember 2020 auswählen. 
LaudaBetroffene Kunden werden informiert und können eine Rückerstattung beantragen oder die Reise umbuchen. 
LufthansaHaben Sie vor dem 5. März 2020 ein Ticket mit Reisedatum bis zum 30. April 2020 gekauft, können Sie kostenlos auf einen Termin bis zum 31. Dezember 2020 umbuchen. Zusätzlich verzichtet die Lufthansa bei allen neu gebuchten Flügen auf die Umbuchungsgebühren. 
RyanairWird Ihr Flug storniert, erhalten Sie den vollen Preis erstattet. 

So sieht es im Bahnverkehr aus

Bereits Anfang März hat die Deutsche Bahn auf die Ausbreitung des Coronavirus mit einer Krisenvorsorge reagiert und ihre Stornierungsbedingungen angepasst. Für Reisende mit Fahrscheinen in die vom Coronavirus betroffenen Gebiete in Italien gilt: Kunden, die ihre Reise nicht mehr antreten möchten, können ihren Fahrschein kostenfrei erstatten lassen.

Gleiches gilt für Reisende, bei denen der konkrete Reiseanlass aufgrund des Coronavirus entfällt (beispielsweise die offizielle Absage einer Messe, eines Konzerts, Sportevents). Die kostenfreie Erstattung gilt auch für den Fall, dass ein gebuchtes Hotel im Zielort unter Quarantäne steht.

Der französische Bahnkonzern Thalys, der beispielsweise Bahnreisen von Köln nach Brüssel oder auch Paris anbietet, hat seine Stornierungs- und Erstattungsbedingungen bisher nicht verändert. „Wir bitten unsere Kunden, sich gegebenenfalls direkt mit ihrer Reiseversicherung in Verbindung zu setzen“, rät das Unternehmen auf seiner Homepage.  

Wer über Österreich nach Italien reisen wollte und bei den ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) gebucht hat, hat hingegen Glück. „Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus können alle ÖBB-Zugtickets nach Italien mit Gültigkeit bis inklusive 3. April 2020 kostenlos storniert werden“, heißt es von den ÖBB. 

Busreiseanbieter verändern Bedingungen kaum 

Das Fernbusunternehmen Flixbus verweist bisher nur auf seine regulären Stornierungsbedingungen. Demnach können Sie Fahrten bis 15 Minuten vor Fahrtantritt stornieren. Bis 30 Tage vor Reiseantritt ist die Stornierung kostenlos, danach zahlen Sie eine Stornierungsgebühr. Sie erhalten in beiden Fällen jedoch nicht Ihr Geld zurück, sondern einen Gutschein, den Sie für neue Fahrten verwenden können. 

Konkurrent BlaBlaBus, der Busreisen in Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern anbietet, reagiert auf das Coronavirus mit neuen Bestimmungen. „Angesichts der Ausnahmesituation möchten wir darüber informieren, dass Passagiere, die eine Reise in oder aus den betroffenen Regionen gebucht haben, kostenlos stornieren können“, heißt es vom Unternehmen. 

Reiseveranstalter bieten besondere Konditionen  

Viele Reiseveranstalter reagieren laut Verbraucherzentrale sensibel auf die aktuelle Situation – sie räumen von sich aus auch ohne Vorliegen oder Nachweis der gesetzlichen Voraussetzungen kostenfreie Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten ein. Wenn Ihr Reiseveranstalter bisher keine offiziellen Angaben zum Coronavirus gemacht hat, sollten Sie daher immer persönlich nachfragen. 

So bietet etwa DER Touristik ein Sonderkündigungs- und Umbuchungsrecht für Asien-Reisen an. „Dieses gilt mit einer Frist von 15 Werktagen vor Abreise für alle zwischen dem 1. Februar und 31. März 2020 bei den Veranstaltern Dertour, ITS, Jahn Reisen, Meiers Weltreisen und ADAC Reisen gebuchten Reisen nach China, Indonesien, Japan, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam im Reisezeitraum 1. April bis 30. August 2020, wenn sich der Virus weiter verbreitet.“

Auch die FTI Group bietet für Neubuchungen vom 1. März bis 18. April 2020 bei den Marken FTI Touristik, 5 vor Flug und Big X-tra für Reisen bis einschließlich 31. Oktober 2020 eine kostenlose Stornierungsmöglichkeit an. Die Buchung kann bis 14 Tage vor Abreise bis spätestens zum 30. April kostenlos storniert werden. Ausgenommen sind Datamixx-Reisen, mit Linien- oder dynamischen Flügen gebündelte Pauschalreisen, Hotelbuchungen über Bettenbanken sowie Buchungen mit Eintrittskarten.

TUI hat seine Umbuchungs- und Stornomöglichkeiten ebenfalls angepasst. Für alle Reisen, die zwischen dem 29. Februar und dem 18. April 2020 gebucht werden, gibt es eine kostenlose Stornierungsmöglichkeit. Bis 14 Tage vor Abreise bis maximal 30. April 2020 können Sie Ihre Reise kostenlos umbuchen oder stornieren, wenn Sie sie wegen des Coronavirus nicht antreten können. 

COVID-19-Verdacht Was ist zu tun? Grafik
Quellenangabe: standard.at

Eine für Verbraucher günstige Folge der Corona-Krise sind sinkende Öl- und Spritpreise. 
Viele Autofahrer tanken ihren Wagen nun voll – aber wie sinnvoll ist es, Sprit zu hamstern?

Die Corona-Krise lässt die Spritpreise purzeln. Jetzt volltanken, ja – Experten raten aber dringend zur Krisenvorsorge davon ab, Sprit in großen Reservekanistern zu hamstern. Das sei viel zu gefährlich. Aus Sicherheitsgründen raten der Auto Club Europa (ACE) und ADAC, nicht mehr als zehn Liter im Auto zu transportieren.

Katastrophale Folgen 

Ansonsten könne das bei einem Unfall, einer schärferen Bremsung oder einem undichten Behälter katastrophale Folgen haben, warnt ACE-Sprecher Sören Heinze. „Die erheblichen Risiken beim Transport und bei der Einlagerung sind ein paar Euro Ersparnis nicht wert.“ Und einen vollen Kanister führt man auch besser nur gezielt für geplante längere Strecken als Reserve mit und lässt ihn nicht permanent im Kofferraum.

Wer Reservekanister aus Kunststoff nutzt, sollte sie nach fünf Jahren erneuern. Sonst besteht die Gefahr, dass giftige und entzündliche Dämpfe austreten können. Heinze rät, beim Neukauf auf die Normen DIN 16904 und DIN 7274 bei Metallkanistern zu achten. Autofahrer sollten außerdem nie andere Gefäße wie Wasserflaschen oder Wasserkanister zweckentfremden, um Sprit zu transportieren.

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