Motten – Mit Hausmittel bekämpfen

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Keine Panik, wenn Motten auftauchen

Ob im Kleiderschrank oder in der Küche – Motten sind ungebetene Gäste, die wir schnell loswerden wollen. Hier erfahrt ihr die besten Tipps zum Motten bekämpfen. 

Tagsüber verstecken sich Motten in dunklen Bereichen und kommen bei Nacht in der Nähe ihrer Nahrungsquelle zum Vorschein. Man unterscheidet zwischen zwei Mottenarten:
Kleidermotten und Lebensmittelmotten.

Beide Motteneier sind sehr klein und nur schwer erkennbar. Die geschlüpften Mottenlarven ziehen sich zur Verpuppung im Alter von drei Monaten zurück. Typische Orte sind beispielsweise Löcher, Ritze, Steckdosen und Schränke. Als Falter leben sie dann noch maximal 18 Tage.  

Kleidermotten 

Wenn uns beim Ausmisten oder beim Umräumen des Kleiderschranks kleine Löcher in unseren Kleidungsstücken auffallen, dann ist das ein ziemlich klares Zeichen für Kleidermotten. Die Kleidermotte liebt Wolle, Federn und Haare und daher auch Kleidung, Teppiche und Polstermöbel.

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Motten - Mit Hausmittel bekämpfen 1

Ein Mottenbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Die Kleidermotten kommen gerne bei geöffnetem Fenster in die Wohnung und legen ihre Eier an dunklen, trockenen und warmen Orten. Sie können auch durch gekaufte Kleidung oder alte Teppiche in die Wohnung gebracht werden. 

Lebensmittelmotten 

Wer sich beim Grosseinkauf mit Mehl, Nudeln, Reis, Haferflocken, Müsli, Cornflakes etc. eindeckt, könnte eine böse Überraschung erleben – sehr oft sind diese Produkte mit Lebensmittelmotten befallen.

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Auf diesem Weg gelangen die Motten in die Häuser und machen es sich bei Ihnen zu Hause gemütlich.

Trockene Lebensmittel wie Backzutaten, Nüsse, Nudeln, Reis und Gewürze lagern wir gerne in Vorratskammern. Diese sind der perfekte Unterschlupf für Lebensmittelmotten. Die Tierchen sind sechs bis neun Millimeter lang und rotbraun gefärbt. Kommt uns beim Öffnen des Küchenschranks eine Motte entgegen oder Verpackungen haben kleine Löcher, sollten die befallenen Lebensmittel entsorgt und die Schränke ausgewischt werden. 

Motten bekämpfen: Erstmaßnahmen zur Mottenbekämpfung

Im Handel gibt es zahlreiche chemische Mittel (wie Mottenspray, Mottenkugeln oder Mottenpapier), die jedoch gesundheits- und umweltschädlich sind. Auch die bekannten Pheromonfallen sind fragwürdig, da das Pheromon lediglich männliche Motten anzieht.
Viel besser ist es, wenn wir auf alternative Methoden zurückgreifen.
Wir sagen, wie ihr Motten bekämpfen könnt.   

  • Befallsherde finden: Kleiderschrank bzw. Vorräte durchsuchen und Befallsquelle lokalisieren. Hier sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben. Zum Lüften sollte bestenfalls ein Fliegengitter angebracht werden.
  • Betroffene Stücke entsorgen: Befallene Vorräte bzw. beschädigte Kleidung luftdicht verschließen und entsorgen. Kleidungsstücke, die in der Nähe lagen, sollten (bestenfalls bei 60 Grad) gewaschen und in der Sonne getrocknet werden. Empfindliche Wäschestücke können auch bei minus 20 Grad eingefroren werden. Motten können nämlich weder extreme Hitze noch extreme Kälte leiden.
  • Reinigung: Alle Ritzen des Küchen- oder Kleiderschrankes sollten gründlich und regelmäßig abgesaugt werden. Den Staubsaugerbeutel danach direkt entsorgen. Schränke können mit Essigwasser ausgewischt werden, müssen jedoch anschließend gut getrocknet werden. Hierfür eignet sich das Trocknen mithilfe eines Föhns.
  • Schlupfwespen: Eine natürliche und biologische Mottenbekämpfung ist das Einsetzen von Schlupfwespen. Sie sind harmlose Parasiten mit einem sehr guten Geruchssinn. Schlupfwespen sind gerade einmal 0,3 Millimeter groß, können Motteneier lokalisieren und legen ihre Eier darauf, wodurch die Motten absterben. Diese Methode muss jedoch häufig wiederholt werden. 

Motten vorbeugen

  • Der Tipp klingt vernünftig, man sollte schon beim Einkauf durch Sichtung der Verpackung auf Verpackungsschäden oder Befall durch Motten die Ware gründlich untersuchen.
  • Richtig lüften und regelmäßig die Schränke auswischen und umräumen.
  • Krümel und Schmutz sind zu vermeiden.
  • Besonders bei Kleidermotten ist es wichtig, lediglich gewaschene Wäsche in die Schränke einzusortieren, da diese sonst vom Schweißgeruch angezogen werden.
  • Intensive Gerüche wie den Duft von Lavendel, Nelken, Zedernholz oder Essig können Motten nicht leiden. Daher eignen sich beispielsweise Lavendelsäckchen oder Duftstäbchen als Mottenfalle.
  • Unbenutzte Kleidung in luftdichten Beuteln lagern.
  • Um die Lebensmittelmotte fernzuhalten, sollten Vorräte trocken und kühl und nicht warm und feucht gelagert werden. Außerdem empfehlen sich für bestimmte Lebensmittel wie Körner, Mehl und Gewürze extra Gefäße. 

Quellenangabe: brigitte.de

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