Weißer Pfeffer: Herkunft, Verwendung und Wirkung des Gewürzes

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von PEnandiTRA® Weißer Pfeffer

Ein bisschen Pfeffer ist das Salz in jeder Beziehungssuppe.

Weißer Pfeffer wirkt zunächst ungewöhnlich. Dabei handelt es sich um die vom Fruchtfleisch gelösten Samen von herkömmlichem Pfeffer. Woher weißer Pfeffer stammt, wie er wirkt und wie du ihn verwendest, liest du in diesem Artikel.

Bei weißem Pfeffer handelt es sich nicht um eine andere Sorte des Pfeffergewächses. Vielmehr handelt es sich bei den verschiedenen Farben um unterschiedliche Reifegrade. Schwarzer Pfeffer wird noch unreif, also grün, geerntet und anschließend getrocknet. Für weißen Pfeffer dagegen müssen die Früchte vollreif sein. Anschließend werden sie mehrere Tage in Wasser eingeweicht und von ihrem roten Fruchtfleisch befreit. Über bleibt der weiße Samen der Pfefferpflanze.

Ob schwarzer, roter oder weißer Pfeffer, die Körner stammen vom immergrünen Kletterstrauch Piper nigrum. Die Pflanze benötigt viel Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit und stammt ursprünglich aus Indien. Neben Indien exportieren heutzutage Indonesien, Thailand, Kambodscha, Vietnam oder China Pfeffer.

Weil es aufwändiger ist, weißen Pfeffer zu produzieren, ist er häufig teurer als die dunkle Variante. Um faire Arbeitsbedingungen in den Anbauländern zu unterstützen, achtest du am besten auf fairen Handel. Kaufst du das Gewürz in Bio-Qualität, kannst du zusätzlich Pestizidbelastung vermeiden.

Hier liest du, was weißen Pfeffer besonders macht, wie er wirkt und wie du ihn in der Küche anwendest.

Scharf, mild, exotisch, pikant – ob Chili, Fenchel, Zimt oder Pfeffer – jeder hat so seine Favoriten und Geheimtipps.

Weißen Pfeffer verwenden

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Weißer Pfeffer ist der pure Samen der Pfefferpflanze. Anders als roter oder schwarzer Pfeffer enthält weißer Pfeffer kein Fruchtfleisch. Dadurch bleibt vor allem der im Samen steckende Scharfstoff erhalten, während das Geschmacksprofil ohne die ätherischen Öle aus dem Fruchtfleisch schrumpft. Weißer Pfeffer ist daher deutlich schärfer aber weniger vielfältig im Geschmack.

Wie bei anderen Pfeffersorten auch, solltest du weißen Pfeffer immer frisch mahlen oder mit einem Mörser zerkleinern. Vorgemahlenes Pulver verliert seinen intensiven Geschmack schnell. Deshalb lohnt es sich auch nicht, Pfeffer in großen Mengen zu kaufen. Der Gehalt an ätherischen Ölen, die für den Geschmack verantwortlich sind, sinkt laut einer Studie, je länger du ihn lagerst. Grundsätzlich solltest du die ganzen Körner dunkel, trocken und luftdicht lagern, damit das Aroma so lang wie möglich erhalten bleibt.

Weißer Pfeffer ist vor allem bei hellen Speisen beliebt. Der gemahlene weiße Pfeffer würzt helle Soßen oder helles Fleisch, ohne optisch hervorzustechen. Für diese Speisen eignet sich weißer Pfeffer besonders gut:

  • Der klassische Sauce Hollandaise verleiht weißer Pfeffer eine angenehme Schärfe. Generell harmoniert weißer Pfeffer gut mit Spargel. Auch für Spargelcremesuppe eignet er sich.
  • Weißer Pfeffer passt hervorragend zu Kartoffelgerichten. Egal ob KartoffelbreiKartoffelsuppe oder Gratin: Weißer Pfeffer gibt klassischen Gerichten einen neuen Twist.
  • Auch für helles Fleisch oder Fisch kannst du weißen Pfeffer verwenden. Dafür bietet sich beispielsweise eine Marinade aus Zitrone, weißem Pfeffer und frischen Kräutern an.
  • Probiere auch mal, Süßspeisen mit weißem Pfeffer zu würzen. Eine Prise Pfeffer unterstreicht die übrigen Geschmäcker und bringt unerwartete Abwechslung in deine Desserts.

So wirkt weißer Pfeffer

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Der Hauptwirkstoff von weißem Pfeffer ist Piperin.

Pfeffer gilt als das meist verwendete Gewürz weltweit. Abgesehen von seiner kulinarischen Verwendung, wird Pfeffer auch für seine Eigenschaften als Heilpflanze geschätzt.

Der Hauptwirkstoff von Pfeffer wird Piperin genannt. Der Stoff ist nicht nur für die Schärfe der kleinen Körner verantwortlich, sondern weist Studien zufolge weitere nützliche sowie heilsame Eigenschaften auf:

  • Der Scharfstoff hat starke antioxidative Eigenschaften. So unterstützt er den Körper bei der Zellerneuerung,
    bekämpft freie Radikale und verringert oxidativen Stress.
  • Zudem unterstützt der Stoff die Verdauung. Piperin regt die Produktion der Verdauungssäfte an. Dadurch kann dein Körper deine Nahrung effizienter und schneller verdauen.
  • Außerdem besitzt weißer Pfeffer antibakterielle Eigenschaften.

Für Heilzwecke wird meist schwarzer Pfeffer verwendet, denn die übrigen wertvollen Eigenschaften stammen von den ätherischen Ölen. Diese befinden sich hauptsächlich im Fruchtfleisch der Pflanze, weshalb der Gehalt in der dunklen Sorte deutlich höher ist.


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