Zeit für Faschingskrapfen

Hobby-Berliner 1 kg - das leckere Ganzjahresgebäck -
von Hobbybäcker.de Faschingskrapfen

Von der Kunst einen Faschingskrapfen zu essen

Salzburg ist eine Hochburg für Faschingskrapfen, auch wenn diese – zugegeben – von einer Wienerin, nämlich vor rund 300 Jahren von Cäcilie Krapf, erfunden wurden. 

Krapfen, Kipferl, Brezen & Co. Das Traditionsgebäck der österreichischen Bäuerinnen (Deutsch) Gebundenes Buch – 5. November 2010
von Diverse  (Autor)

Die Bezeichnung Krapfen lässt sich einerseits auf den althochdeutschen Begriff Krapho zurückführen, was ‚Kralle‘ oder ‚Haken‘ bedeutet, da die Krapfen ursprünglich nicht rund waren. Dieser Begriff wandelte sich später zu Craphun. Andererseits wird aber der Begriff einer Legende nach auf die Hofratsköchin Cäcilie Krapf aus dem Jahr 1690 zurückgeführt.

In Österreich werden Krapfen bereits in Schriften aus dem 13. Jahrhundert erwähnt. Aus dem Jahr 1486 stammen erste Rezepte in der Köchordnung der Stadt Wien. Die Köchinnen wurden als Krappffenpacherinnen bezeichnet. Während des Wiener Kongresses im Jahr 1815 sollen etwa 10 Millionen Krapfen gegessen worden sein.

Faschingskrapfen haben Tradition

Die Krapfen- Saison beginnt mit 11.11. um 11 Uhr 11 und endet am Faschingdienstag. Aber was wäre der Fasching ohne Faschingskrapfen? Konditoreien und Bäckereien im ganzen SalzburgerLand bieten in den letzten Wochen vor Faschingsdienstag diese köstliche Süßspeise an. Klassisch gefüllt mit Marillenmarmelade oder darf es doch die Variante mit Vanille oder Nougat sein?

Mini-Krapfen: Backen ohne Backofen (Deutsch) Gebundenes Buch – 8. Mai 2012
von Kevin Crafts (Autor)

Wonach auch immer Ihnen der Sinne steht – haben Sie es schon jemals geschafft, einen Krapfen zu essen, ohne sich dabei mit der leckeren Füllung zu bekleckern? Konditor-Innungsmeisterin Martina Moser von der gleichnamigen Konditorei in Seekirchen am Wallersee, zeigt, wie es geht. 

Also dann! Viel Spaß beim Krapfenessen und nicht vergessen: Luft anhalten beim Reinbeißen und dann einfach nur Genießen.


Quellenangabe: salzburgerland.com

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